![logo](/logos/fsk.png)

# Protokoll der FSK-Sitzung vom 15.12.2020

**Protokollant:** Lea Willmann


**Beginn:** 17:40 Uhr;
**Ende:** 18:47 Uhr

**Ort:** Big Blue Button

**Anwesende:**

* CIW (4 Stimmen): Lea Willmann, Clara Schmedt
* MACH (7 Stimmen): Sarah Bohn, Thomas Völk
* Physik (3 Stimmen): abwesend
* WIWI (6 Stimmen): Marlene Hohenadel
* BGU (5 Stimmen): Michael Franken
* ETEC (5 Stimmen): Patrick Schäfer, Jean-Pierre Messmer
* INFO (6 Stimmen):  Yannik Enss
* MATHE (3 Stimmen): durch INFO vertreten
* ARCHI (3 Stimmen): Claudia Lehmann
* GEISTSOZ (4 Stimmen): Patrick Zauner
* CHEM/BIO (4 Stimmen): Ralph Roßrucker
* Gäste: Adrian Keller (AStA), Johann Sebastian Wermter, Annika Schmidberger, Niklas Stoyke, Jonathan Neuhauser

**Gesamtanzahl der anwesenden Stimmen: ** 47 (3 abwesend)


## TOP 1: Begrüßung (Präsidium)

Das Präsidium begrüßt die Anwesenden.

## TOP 2: Feststellung der Tagungs- und Beschlussfähigkeit (Präsidium)

Das Präsidium stellt die Tagungs- und Beschlussfähigkeit fest.

## TOP 3: Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung


Das Protokoll der letzten Sitzung wird ohne inhaltliche Änderungen angenommen.


## TOP 4: Genehmigung der Tagesordnung (Präsidium)

Die Tagesordnung wird ohne Änderungen angenommen.

## TOP 5: Berichte aus den Fachschaften und Gremien der Studierendenschaft

### Fachschaften

#### FS MACH/CIW

  * Altklausurenverkauf hat in der Woche vom 07.12.2020-11.12.2020 gut funktioniert: 10 Zeit-Blöcke/Slots und Verteilung der Blöcke über letzte Ziffern der Matrikelnummer
  * wurde danach aufgrund der verschärften Reglungen abgesagt

#### FS Physik
 
  * nichts zu berichten
 
#### FS WIWI

  * nichts zu berichten

#### FS BGU

  * nichts zu berichten

#### FS ETEC

  * nichts zu berichten

#### FS MATHE/INFO

  * nichts zu berichten

#### FS ARCHI

  * nichts zu berichten

#### FS GEISTSOZ

  * nichts zu berichten

#### FS CHEM/BIO

  * nichts zu berichten

### AStA

  * Das Studierendenparlament hat letzte Woche Lukas Christ ins Referat Finanzen II gewählt.    
Damit ist der Vorstand vollständig.
  * Der Vorstand ernennt ab dem 1. Januar 2021 Martin Morlock zum Datenschutzbeauftragten und Iris Daferner zur stellvertretenden Datenschutzbeauftragten.   
Damit wird die Verfasste Studierendenschaft ihrer Verpflichtung gerecht als Behörde ein:n Datenschutzbeauftragte:n zu benennen.   
  * Der Vorstand hat seine Stellungnahme zur Mitteilung über die Prüfung unserer Haushalts- und Wirtschaftsführung durch den Rechnungshof abgeben.   
Der Vorstand prüft nun die Veröffentlichung der Prüfungsmitteilung in Absprache mit KIT und Rechnungshof. Vor einer Veröffentlichung wird die Prüfung aber noch im Studierendenparlament beraten und an Finanzausschuss und Fachschaftenkonferenz geschickt.

### StuPa

  * nichts zu berichten

### Senat

  * nichts zu berichten

### Sonstige Berichte

  * Keine


## TOP 6: Deutschlandstipendium

Es wurden einige Sätze umformuliert, einer Aufgrund falscher Aussage und ein Beispiel wurde korrigiert.


**Finale Mail:**

Sehr geehrte Frau Lange,

in der Fachschaftenkonferenz ist das Deutschlandstipendium ein immer
wiederkehrendes Gesprächsthema, welches nicht nur die Studierendenschaft,
sondern auch die Studienkommissionen beschäftigt.
Wir möchten als Organ der verfassten Studierendenschaft zwei Themen mit Ihnen
besprechen, welche immer wieder aufkommen: Die sehr frühe Bewerbungsfrist für
das Deutschlandstipendium und das Bewerbungsformular.


1. Innerhalb der Bewerbungsfrist (die meist bis zum 29.04. geht) sind
viele Noten aus dem vergangenen Wintersemester noch nicht im Notenauszug
eingetragen. Anfang/Mitte Juli werden innerhalb der Fakultäten die
rankingberechtigten Bewerber ausgewählt. Kriterien hierfür sind hauptsächlich
die erreichten ECTS im Verhältnis zum aktuellen Fachsemester. Durch die
fehlende Möglichkeit nach der offiziellen Bewerbungsfrist weitere Nachweise
einzureichen, werden viele Bewerber grundsätzlich ausgeschlossen. Viele
Fakultäten versuchen zwar, diesen Umstand in Ihrer Planung zu berücksichtigen,
dies ist jedoch vor allem im späten Bachelor- bis Masterverlauf aufgrund der
vielen Wahlmöglichkeiten kaum noch einheitlich möglich. Die Unzulänglichkeit
dieses Verfahrens ist allen Beteiligten bewusst und könnte durch ein
Verschieben der Bewerbungsfrist unterbunden werden. Durch die Pandemie wird
dieses Problem noch deutlicher, vor allem im Hinblick auf die momentane
Klausurplanung und die zu erwartende hohe Korrekturbelastung der Institute. An
großen Universitäten liegen die Bewerbungsfristen für das Stipendium zum Teil
sehr viel später im Jahr (z. B. RWTH Aachen mit ca. 430 Stipendiat*Innen:
19.07.20, TU München ca. 820 Stipendiat*Innen: 05.07.20, TU Dresden: ca. 250
Stipendiat*Innen: 15.07.20). Aufgrund der oben beschrieben Problematik
wünschen wir uns als Fachschaftenkonferenz, dass die Frist für die Bewerbung
zum Deutschlandstipendium am KIT deutlich später gelegt wird. Gerne bieten wir
an, uns aktiv in den Erarbeitungsprozess für eine mögliche Lösung
einzubringen.

2. Weiterhin möchten wir anregen, dass die Eingaben des Formulars
validiert und mit den Notenauszügen abgeglichen werden. Je nach
Bewertungssystem der Fakultäten können fehlende Eingaben (etwa der ECTS-Zahl)
dazu führen, dass Bewerber*innen aus dem Verfahren ausgeschlossen werden.
Durch die Überprüfung der Eingaben sollen Fehler und Betrugsversuche
verhindert werden. Dadurch würde sich auch die Arbeit des IRM und die Arbeit
der Fakultäten erheblich vereinfachen. Die Fakultäten haben dabei ein großes
Fachwissen und hilfreiche Anwendungen, die außerdem auch regelmäßig von
Studierenden im Studienalltag genutzt werden, um derartige Anmeldeverfahren zu
konzipieren (beispielsweise das Wiwi-Portal).
Wir würden uns sehr freuen diese Themen im persönlichen Gespräch mit Ihnen
diskutieren und laden Sie zur Fachschaftenkonferenz ein, welche jeden Dienstag
um 17:30 Uhr digital stattfindet. Falls Ihnen ein Termin zu einem anderen
Zeitpunkt lieber wäre, freuen wir uns über einen Terminvorschlag.

Mit freundlichen Grüßen

Die Fachschaftenkonferenz


**Die Fachschaftenkonferenz beschließt die Mail in ihrer jetztigen Form an Frau Tanja Lange vom IRM zu schicken.**


    Dafür: 47, FS CIW, FS MACH, FS WIWI, FS BGU, FS ETEC, FS MATHE/INFO, FS Archi, FS GeistSoz, FS Chem/Bio
    Dagegen: 0

    Enthaltung: 0
    Abwesend: 3, FS Physik



*Ergebnis:* Dem Beschluss wird zugestimmt



## TOP 7: Stellungnahme zum 2.KIT-WG

Es wurde diskutiert, ob der Vorschlag in der Stellungnahme, die KIT-Fakultätsräte über die Fachschaftsversammlungen und den KIT-Senat über das Studierenden Parlament zu besetzen, von den Fachschaften unterstützt wird. Argumente dafür sind der deutliche kleiner finanzielle und organisatorische Aufwand und die geringe Wahlbeteiligung bzw. dass teilweise nur Fachschaftler wählen. Ein Argument dagegen ist die Erschwerung der Wahl für Studierende, da diese zwar auch in die FVs kommen können, es allerdings nicht so zugänglich ist wie die öffentlich Wahl.


Es wurde außerdem angemerkt, dass ein Studierender pro Fakultät in den entsprechenden Bereichsräten sitzen sollte.


## TOP 8: Klausurtermine


An einigen Fakultäten liegen die Klausuren sehr ungünstig. Deswegen wurde sich am Freitagabend getroffen und versucht, die Klausuren so zu tauschen bzw. die Gartenhalle so einzubinden, dass die Termine studierendenfreundlicher sind. Es wurde eine Liste mit diesen Terminen erstellt und ein erster Kontakt zu AServ aufgenommen. Es sollen nun Dekane und betroffene Dozenten von den Studenten kontaktiert und deren Einverständnis eingeholt werden. Diese Termine werden auch am 16.12.2020 in der AG Studienbetrieb besprochen.


Diese Termine werden vorher noch in einer Mail an Herrn Wanner geschickt.


Weiterhin wurde ein Offener Brief an Frau Munz vom AServ verfasst, welcher in die Fachschaftssitzungen getragen und per Umlaufverfahren beschlossen werden soll, um am Donnerstag an Frau Munz, Herrn Wanner und das AServ-Team gesendet zu werden.


**Offener Brief:**

Sehr geehrte Frau Munz, sehr geehrter Herr Professor Wanner, sehr geehrtes
ASERV-Team,

in dieser Woche haben wir Änderungsvorschläge unterbreitet, wie die
Klausurenplanung im Wintersemester gerettet werden kann. Wir hoffen, dass ein
Großteil der Vorschläge umgesetzt werden kann. Unabhängig davon streben wir
als Fachschaftenkonferenz Verbesserungen im Prozess an, um solche
Last-Minute-Aktionen zu vermeiden. Es ist nicht auszuschließen, dass erneut
eine Notplanung der Klausurtermine erfolgen muss, sei es durch eine im
Frühjahr weiterhin bestehende 100-Personen-Beschränkung oder im Sommersemester
2021.

Im Offenen Brief der Fachschaftenkonferenz ans Präsidium vom 15. Juli
schrieben wir über die kurzfristig umgeplanten Klausurtermine im
Sommersemester: "Die kurzfristige Neuplanung der Klausuren stellt viele
Studierende vor enorme Herausforderungen. Besonders die Kommunikationspolitik
war leider ein Desaster und hat ein schlechtes Bild des KIT gezeichnet. Wir
erwarten, dass die absehbare Neuplanung im Wintersemester besser gelöst wird.
Eine Arbeitsgruppe des KIT soll dabei so schnell wie möglich verschiedene
Szenarien und Planungen auf Vorrat erstellen, um auf die sich dynamisch
entwickelnde Situation reagieren zu können. Da in mehreren Fakultäten die
Fachschaften haupt- oder alleinverantwortlich für die Klausurterminplanung
sind, ist eine Beteiligung dieser Fachschaften in der Arbeitsgruppe absolut
notwendig."

Leider haben wir nicht den Eindruck, dass dieser Appell erfolgreich war; die
Fehler des Sommersemesters wurden wiederholt oder sogar verschlimmert. Mit
dieser Stellungnahme möchten wir daher, im Hinblick auf die Zukunft, unsere
Wünsche an die Klausurterminplanung konkretisieren.

**Einbeziehung der dezentral vorhandenen Kompetenzen und Abläufe**

In den grundständigen Studiengängen waren die Planungen der Klausurenphasen
bis ins letzte Wintersemester gut eingespielte Prozesse. Das Wissen, welche
Klausuren mit welchen Abständen und in welcher Reihenfolge gelegt werden,
liegt in den Fakultäten; teils bei Fachschaften, teils bei Prüfungsämtern. Nur
durch Einbeziehung dieses Wissens kann die Planung ressourceneffizient
gelingen. Eine Vorabrunde der Studiendekane, in der kritische Klausuren
terminiert werden können, fand nicht statt; sie hätte insbesondere nach der
Kapazitätserweiterung durch die Gartenhalle unbedingt erfolgen müssen, anstatt
wahllos Vertiefungsklausuren dorthin zu legen. In Fakultäten, in denen eine
interne Optimierung unter den neuen Randbedingungen vorgenommen wurde (z.B.
Maschinenbau), hat sich dies sogar negativ ausgewirkt, da sie durch die
spätere Einreichung der Terminvorschläge kaum Wunschtermine bekamen.

**Verbesserung der Kommunikationspolitik**

Während im Sommersemester widersprüchliche und irreführende Informationen zur
Klausurterminplanung vom Präsidium kamen, wurde die Kommunikation dazu in
diesem Semester gänzlich unterlassen. Die Folge ist eine große Unsicherheit
unter den Studierenden, die durch eine voreilige Verbreitung unsicherer
Klausurtermine durch die Dozenten verschärft wird. Uns ist bewusst, dass die
genauen Räumlichkeiten nicht früher bekannt waren und eine wesentlich
schnellere Planung nicht möglich war. Folgende Aussage wäre aber spätestens im
November erforderlich gewesen: "Die Klausurtermine des Wintersemesters werden
unter den veränderten Randbedingungen neu geplant und am X. Dezember bekannt
gegeben. Termine, die vor diesem Stichtag kommuniziert werden, haben keine
Gültigkeit". Eine entsprechende Rundmail oder auch ein FAQ-Eintrag ist leider
nicht erfolgt. Stattdessen haben viele Dozenten die vorläufig zugewiesenen
Termine in den Vorlesungen genannt, und so Verwirrung gestiftet.


**Einbeziehung der Studierendenschaft**

Eine schlechte Klausurterminplanung führt beim Großteil der betroffenen
Jahrgänge schlicht zum Aufschieben der Klausur (und bei einigen Betroffenen zu
Härtefällen). Damit bleiben große Hallen, die für diese Klausuren vorgesehen
sind, fast leer. Das ist nicht nur Verschwendung von Ressourcen, sondern auch
eine Hypothek für die nächsten Semester, in der die Klausuren von den
Studierenden nachgeholt und entsprechend mehr Kapazität eingeplant werden
muss. Konstellationen, bei denen innerhalb mehrerer großer Studiengänge
Pflichtklausuren eines Semesters auf den gleichen oder auf aufeinanderfolgende
Tage fallen (wie in der ursprünglichen Planung), sind unter diesen Erwägungen
unbedingt zu vermeiden. Ob eine Planung studierbar ist, ist reines
Erfahrungswissen und dieses liegt bei den Fachschaften. Beziehen Sie dieses
Wissen ein!

Lassen Sie uns diese Fehler in den nächsten Planungen vermeiden.
 
Mit besten Grüßen,
die Fachschaftenkonferenz


## TOP 9: Sonstiges

Es kam eine Nachfrage von FS Mathe/Info, wie mit dem Angebot von gratis College-Blöcken umgegangen wird, welche Werbung enthalten. FS WIWI, FS MACH/CIW, FS ETEC haben auch schon solche Angebote erhalten und diese unter anderem aufgrund der Fremdwerbung abgelehnt.


FS WIWI hat nachgefragt, ob die anderen Fachschaften eine Alternative für die Absolventenfeier haben, da aber anscheinend keine andere Fachschaft so stark wie FS WIWI in die Planung dieser Veranstaltung eingebunden ist, kam bisher keine Rückmeldung.



